Hier entsteht eine Seite über den “Stern von Afrika”

Anfang Juli 2010 kauften wir den zweijährigen Hengst. Ataktisch und mit einer Verletzung am Sprunggelenk stand er auf der Weide. Wir sahen nur eine Chance dem Pferd zu helfen, indem wir es kauften um ihm so eine eventuell lebensrettende Behandlung zu ermöglichen. Zusammen mit der “Aktionsgruppe Witten gegen Tierquälerei” versuchen wir nun dem Schicksal des kleinen Hengstes eine glückliche Wendung zu geben....

Was bisher geschah:

Nachdem wir das Pferd zu uns auf den Hof geholt haben wurde das Sprunggelenk mobil vor Ort geröngt. Die Röntgenaufnahmen waren leider wie erwartet nicht ohne Befund. Nach zahlreichen Telefonaten mit verschiedenen Pferdekliniken entschieden wir uns für die Pferdeklinik Barkhof in Sottrum für die weitere Behandlung des Sprunggelenkes. Der “Stern von Afrika” wurde in der darauffolgenden Woche dort vorgestellt und es wurden weitere Röntgenaufnahmen gemacht .Nach der Untersuchung und Besprechung mit Herrn Dr. med. vet. Heinz Jaugstetter entschieden wir uns gegen eine Tötung und für einen Behandlungsversuch.

Zunächst blieb das Pferd für die folgenden drei Tage in der Klinik und erhielt dort eine Infusionsbehandlung gegen die Ataxie. Nun ist der kleine Hengst wieder bei uns auf dem Hof und bekommt verschiedene Behandlungen in Form von Akupunktur, Magnetfeldtherapie und homöopathischer Behandlung. Am 13.08. werden wir wieder mit dem “Stern von Afrika” nach Sottrum fahren. Wir hoffen, daß der Hengst dann stabil genug ist damit die notwendige OP am Sprunggelenk durchgeführt werden kann.

Durch einen Zeitungsartikel der “Aktionsgruppe Witten gegen Tierquälerei” wurden zahlreiche Leser der WAZ auf das Schicksal des kleinen Hengstes aufmerksam gemacht und spendeten spontan für die anstehenden Kosten der Sprunggelenk-OP.

An dieser Stelle möchten wir uns, auch im Namen der “Aktionsgruppe Witten” recht herzlich bei allen Spendern und Tierfreunden bedanken! Wir sind überwältigt von der großen Anteilnahme am Schicksal des “Stern von Afrika”. Unser ganz besonderer Dank gilt unseren Freunden Gaby und Ludger Richard, welche sich über allen Dingen in dieser Angelegenheit engagieren! 

Wir werden auf dieser Seite über den weiteren Weg des Pferdes berichten und hoffen, daß sich das Schicksal zum Guten wenden wird!.

Stern von Afrika Stern von Afrika Stern von Afrika

13. August 2010:

Heute ist “Freitag der 13.” und wir haben mit dem Stern von Afrika den alles entscheidenden Untersuchungstermin der der Pferdeklinik in Sottrum. Drei Wochen sind nun seit der Infusionsbehandlung vergangen. Wir haben in den letzten drei Wochen gegen die Ataxie mit Magnetfeldtherapie, Akupunktur und homöopathischer Eigenblutbehandlung gekämpft. Nur wenn heute bei der Untersuchung eine eindeutige Verbesserung bezgl. der Ataxie zu sehen ist, ist eine Operation des defekten Sprunggelenkes möglich. Um 9.00 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Sottrum. Das Verladen klappt hervorragend und auch die lange Fahrt verläuft ruhig. Wir werden um 11.00 Uhr von Herrn Dr. Jaugstetter und seinem Team  in der Pferdeklinik erwartet. Uns ist recht “flauh” im Magen, da heute entschieden wird ob der “Stern von Afrika” weiter leben darf! Das Warten bis zur Untersuchung erscheint uns unendlich. Dann ist es endlich so weit. Ralf führt den Hengst dem Tierärzteteam im Schritt und Trab vor. Es müssen enge Wendungen gegangen werden und das Pferd muß sich rückwärts richten lassen. Die anwesenden Tierärzte beobachten jeden Schritt genau wie vor drei Wochen. Dann das alles entscheidende Urteil: Der “Stern von Afrika” hat es geschafft!!!! Seine Bewegungsabläufe haben sich deutlich verbessert. Eine derartige Verbesserung ist in der kurzen Zeit von drei Wochen sehr erstaunlich. Wir haben wohl alles richtig gemacht!  Dr. Jaugstetter läßt sofort eine Kamera bringen um dies festhalten zu können. Nun wird noch einmal alles gefilmt, da sich der Klinikinhaber entschieden hat, den weiteren Werdegang des Pferdes zu dokumentieren. Wir sind unendlich erleichtert. Nun besprechen wir mit Herrn Dr. Jaugstetter die weiteren Schritte. Der “Stern von Afrika” bleibt in der Klinik. Am Wochenende werden die nötigen Untersuchungen und Vorbereitungen für die Gelenkoperation vorgenommen! Am Montag oder Dienstag soll der Hengst operiert werden. “Freitag der 13.” war für den “Stern von Afrika ein Glückstag!

Stern von Afrika während der Untersuchung
Stern von Afrika warten auf die Untersuchung
Stern von Afrika Magnetfeldtherapie Stern von Afrika vor der Klinik 1

Magnetfeldtherapie zu Hause              an der Klinik angekommen                 warten auf das Ärzteteam                          die alles entscheidende Untersuchung

16. August 2010:

Heute ist der “Stern von Afrika” am Sprunggelenk operiert worden. Die OP ist gut und ohne jegliche Komplikationen verlaufen! Auch das Aufstehen nach der langen Narkose hat trotz seiner Ataxie gut geklappt.

20. August 2010:

Ralf und mein Vater machen sich auf den Weg um den kleinen schwarzen Hengst nach Hause zu holen. 4 Tage sind jetzt nach der Operation vergangen. Es sind keine Komplikationen aufgetreten. Das Pferd ist in einer guten Verfassung. Am kommenden Montag werden wir den Verband abnehmen und Ende der Woche werden von unserem Haustierarzt die Fäden gezogen. Der Hengst benötigt nun 4 Wochen strenge Boxenruhe damit das operierte Sprunggelenk gut heilen kann.

22. August 2010:

Der kleine Hengst ist nun die ersten Tage wieder zu Hause. Er darf seine Box nur verlassen wenn wir sie misten. Diese kurze Abwechslung genießt er aber. Das grüne Gras meckt doch zu gut.... “Stern von Afrika” scheint keine Schmerzen an dem operierten Gelenk zu haben. Er belastet es und lahmt auch nicht. Sicherlich wird er in den nächsten 4 Wochen noch stark an Muskulatur abbauen, da er ja strenge Boxenruhe verordnet bekommen hat. Aber sicherlich wird er auch diese Zeit gut überstehen.

Stern von Afrika nach OP

Kurze Auszeit während der langen Boxenruhe

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